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Senioren Ratgeber 2016 - Die letzte Lebensphase -

28.03.2016

Tags: #Beratung, #Senioren, #Wohnen, #Gesundheit

Die letzte Lebensphase

Demenz-Charta

Die Grundidee der Charta des DemenzNetzes im Kreis Minden- Lübbecke ist es, viele Engagierte zu gewinnen um ein förderliches Umfeld für demenzkranke Menschen und Ihre Bezugspersonen zu schaffen und zu erhalten.

Die Charta verpflichtet auf folgende Leitgedanken,
die weit verbreitete Demenzangst überwinden

  • Sich   in   der   Vielfalt   des   Gesundheitswesens   besser zurechtfinden
  • Ein  möglichst  selbstbestimmtes  Leben  für  Erkrankte  und Bezugspersonen
  • Solide, leicht zugängliche Informationen zu Erkrankung und Hilfen
  • Durch Mitarbeit für eine verbesserte Versorgung der Erkrank- ten stark machen
  • Alle Angebote für die betroffenen Familien zusammenführen

 

 

Der Seniorenbeirat hat sich mit der Unterzeichnung der Charta zu den Leitlinien bekannt und wird bei seinen Aktivitäten die Menschen mit Demenz einbinden und mit Wertschätzung und Respekt begegnen.

 

Die Hospizinitiative Espelkamp e.V.

Was tun wir? Wir…

  • … haben Zeit und hören Ihnen zu.
  • … bleiben stundenweise bei Ihnen.
  • … wahren selbstverständlich die Schweigepflicht.
  • … können schweigen oder Gesprächspartner sein.
  • … begleiten  Sie  Zuhause,  im  Krankenhaus,  im  Alten-  und Pflegeheim.
  • … arbeiten ehrenamtlich, das bedeutet unser Dienst ist für je- den kostenfrei.
  • … entlasten Sie bei der Betreuung Ihrer schwerkranken Ange- hörigen, übernehmen aber keine    .....Krankenpflege.

Die vor vielen Jahren gegründete Initiative besteht inzwischen aus 17 Männern und Frauen, die in der Trauer- und Sterbebe- gleitung aktiv sind. Getragen wird die Organisation inzwischen von mehr als 100 Mitgliedern, die alle Angebote der Hospizinitiative ideell und finanziell unterstützen. Es fließen keine öffentli- chen Gelder, es gibt keine Möglichkeit der Refinanzierung, alles muss aus reinem ehrenamtlichem Engagement heraus geleistet werden. Trotzdem konnte ein sehr umfangreiches und vielseiti- ges Angebot aufgebaut werden.

Neben der Sterbebegleitung gibt es eine Betreuung der An- gehörigen vor und nach dem Trauerfall, es ist ein Trauercafé eingerichtet worden, es gibt einen „Dienst zum Leben“, ein re- gelmäßiger Besuchsdienst ist eingerichtet worden, es gibt Info-Veranstaltungen über Patienten-verfügungen.

Inzwischen gibt es allein in Espelkamp vier bis fünf Beratungen in der Woche. Regelmäßig werden Befähigungskurse organisiert. Das Angebot der Espelkamper Initiative ist inzwischen auch auf Rahden und Stemwede ausgeweitet worden. Mit dem Ludwig- Steil-Hof ist man eng verbunden. Unter anderem ist dem Dienst ein Büro auf dem Gelände unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden. Vernetzt durch eine Kooperation sind die Espelkamper mit der Parität Lübbecke. Es ist ein Telefon eingerichtet worden, das täglich 24 Stunden lang abgehört wird: (0 57 72) 97 92 70.

Die Hospizinitiative Espelkamp, ein ehrenamtlicher Verein, gibt Hilfestellung und Beratungsmög-lichkeiten rund um das Thema Patientenverfügung

Ein Schwerpunkt ist die Begleitung von Schwerkranken, Ster- benden und ihren Angehörigen, im Trauer Café besteht die Möglichkeit mit anderen Trauernden ins Gespräch zu kommen, nach Absprache sind auch Einzeltermine möglich.

 

Das Büro ist Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 15.00 –17.00 Uhr besetzt, sonst ist ein Anrufbeantworter an, der täglich ab- gehört wird.

 

Trauerfall

Das Sterben ist Bestandteil jeden Lebens und das Ende der letzten Lebensphase. Nachdem der Tod lange Zeit als Thema gemieden wurde, werden Bestattungen wieder mehr und mehr zu einem gesellschaftlichen Ereignis. Mit der individuellen Ge- staltung der Trauerfeier, der Bestattungsform und der Grabstät- te bietet sich die Gelegenheit einen Verstorbenen zu ehren. Die Friedhöfe in Espelkamp eröffnen dazu vielfältige Möglichkeiten. Sie sind sowohl Stätten der letzten Ruhe und der Trauer als auch der Hoffnung und der Begegnung. Ihre Nutzung ist in Espelkamp in der Friedhofssatzung der Stadt und der entsprechenden Ge- bührenordnung geregelt. Sie sind im Rathaus erhältlich oder kön- nen auf den Internetseiten eingesehen und ausgedruckt werden. Die Stadt Espelkamp betreibt insgesamt 3 Friedhöfe. Die Friedhöfe befinden sich in den Stadtbezirken Espelkamp-Mitte (Waldfriedhof), Altgemeinde und Frotheim.

Auskünfte und Beratung und Betreuung derBürgerinnen und Bürger:
Friedhofsverwaltung im Rathaus Telefon 05772 652-214
Wilhelm-Kern-Platz 1, 32339 Espelkamp

Darüber hinaus gibt es einen Friedhof im Ortsteil Isenstedt in kirchlicher Trägerschaft.
Ansprechpartner ist hier:

Ev. Luth. Kirchengemeinde          Telefon 05743 1475
Kirchstraße 33a, 32339 Espelkamp

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