Themen-Übersicht

Volltext

Häuser Frotheimer Weg 43 - 45

04.08.2014

Tags: Frotheimer Weg

Frotheimer Weg 43 – 45

Das Mehrfamilienhaus wurde nach der Renovierung 2012 mit dem Farbkonzept "Däi Riupen" verziert.

Erläuterung zum plattdeutschen Gedicht Däi Riuppen

Das Gedicht ist von Hans Gustav Berner (Lehrer in Frotheim seit 1965 und ehemaliger Frotheimer Grundschulleiter von 1977 bis 2005, am 23.01.2013 verstorben) herausgegebenen Gedichtband „Un Koarl es freouh, döit nix veroen“ – (wörtlich übersetzt: Und Karl ist froh, tut nichts verraten) entnommen.

Dieses plattdeutsche Gedicht in Frotheimer Mundart wurde für die Fassadengestaltung des Hauses Frotheimer Weg 43 – 45 ausgewählt und gegenüber dem Original mit Zustimmung des Autors leicht abgewandelt.

Text des Gedichtes  Däi Riupen

In  Fräapm, doa gaff et twäi Riupen,
däi woll’n näa Bielefeld kriupen.
Säi maken sick kothennig oll upp’n Patt,
in Espelkamp hätt wunne Foite säi hatt.
Vöbi was et mett öhre Teouvesicht,
kleouk hätt upp’n Rest van denn Wegg,
säi vezich’t. 

 Übersetzung

Die Raupen
In Frotheim. Da gab es zwei Raupen,
die wollten nach Bielefeld kriechen.
Sie machten sich umgehend auf den Weg
In Espelkamp hatten sie (bereits) wunde Füße.
Vorbei war es mit ihrer Zuversicht,
klug haben sie auf den Rest des Weges verzichtet.

Anmerkung: Als Vorbild diente dem Autor das bekannte Ringelnatz-Gedicht „ Die Ameisen“

In Hamburg leben zwei Ameisen. Die wollen nach Australien reisen.
In Altona auf der Chaussee, da taten Ihnen die Beine weh.
Und da verzichteten sie weise denn auf den letzten Teil der Reise.

 

Eigentlich gehört noch folgender Paarreim zu dem Gedicht

So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht.

Damit spielt Ringelnatz auf die Neigung der Menschen an, oftmals unrealistische Ziele verwirklichen zu wollen


 

 

Anhänge:

Keine Anhänge vorhanden.

Frotheimer Jugendliche engagieren sich für ihren Outdoor-Treff

13.09.2012

Tags: Engagement, Frotheim, Jugend, Outdoor-Treff, Beteiligung, Demokratie, Kooperation, Unterstützung, gemeinsam

Frotheimer Jugendliche sind im Frühling 2012 initiativ geworden. Sie suchen einen Outdoor-Platz, wo sie auch einmal ungestört für sich sein können... Was passiert jetzt? 

Anhänge:

Keine Anhänge vorhanden.

Frotheimer Weg

19.07.2012

Tags: Frotheimer Weg, zwei Raupen

Der Frotheimer Weg verläuft am östlichen Ende der Stadt links und rechts der Schweriner Straße. Abgesehen von der Ina-Seidel-Schule (Grundschule) ist es ein reines Wohngebiet mit Reihenhäusern aus den 60ger Jahren, Einfamilienhäusern mit großen Grundstücken auf der einen Seite und mit einem Neubaugebiet aus den 90ger Jahren auf der anderen Seite.

Seit 2012 ziert ein besonderes Farbkonzept ein Mehrfamilienhaus am Frotheimer Weg 43-45. Die Farbdesignerin Petra Breuer setzte ein Gedicht  des ehemaligen frotheimer Lehrers und Dichters in plattdeutscher Sprache im Aufrag der Hauseigentümerin der Aufbaugemeinschaft Espelkamp GmbH um. Herr Berner konnte noch kurz vor seinem Tod 2013 miterleben, wie das Gedicht "Twäi Ruipen" bildlich und textllich an die Fassade gebracht worden ist. Hierbei wurde das Gedicht mit seinem Einverständnis etwas abgewandelt, denn ursprünglich wollten die Raupen über Isenstedt nach Bielefeld kriechen, nun geht die Reise über Espelkamp.

Anhänge:

Keine Anhänge vorhanden.

Frotheim

08.07.2012

Tags: Frotheim

Alle gesammelten und aus verschiedenen Veröffentlichungen so übernommene Informationenn und Angaben, über die  - Ortschaft Frotheim der Stadt Espelkamp

Eigene Internetseite: www.frotheim.de  verlinkt mit der Stadt Espelkamp

Inhaltsangaben:  Hauptmenü:  Startseite, Neueste Nachrichten , Dorfgalerie, Bilder von Festen

Unser Dorf, Brammeyers Scheune, Alte Klus, Aktuelles, zum Diskussionsforum, DSL Infos,

Frotheimer Diskussionsforum,Terminkalender für das ganze Jahr

 

Hexenhügel. Bewaldeter Hügel am Westrand des Osterwaldes, wohl vorchristliche Kultstätte.

Stelleriege. Einer der schönsten Straßenzüge der Ortschaft Frotheim, lange Reihe („Riege") von sehr alten Gehöften zwischen dem trockenen           Ackerland auf dem leicht gewölbten Frotheimer Kiessandrücken      (mit mehreren rekultivierten Sandgruben) im Nordosten und der feuchten Niederung des eiszeitlichen Weser-Urstromtales; etwas abseits, auf dem Buchhügel (57 m), die ehemalige einklassige Volksschule (1919-68), eine der drei ehemaligen Frotheimer Dorfschulen 

Junger Ortskern von Frotheim um Dorfschule (1955, heute Grundschule) und zwei Hotels, etwa in der Mitte des Frotheimer         Kiessandrückens im Schnittpunkt mehrerer überörtlicher Straßen, Ortschaft Frotheim (2000: 2.650 Einw.): 1241 erstmals als „Vrotmen" erwähnt, bis ca. 1960 reine Streusiedlung mit bedeutender           Zigarren- (Heim-) Industrie (um 1930: 872 Beschäftigte), bis 1973 selbstständige Landgemeinde im Alten Amt Gehlenbeck an der     Grenze zum Altkreis Minden.

 Alte Klus. Unter Denkmalschutz stehende, schlichte bäuerliche Fachwerkkapelle (Klus = Klause), 1818 erbaut, 1993 renoviert, seither gelegentlich Raum für Gottesdienste und Konzerte        (restaurierte Orgel); Wahrzeichen der Ortschaft Frotheim, in der Nähe: - der neue Frotheimer Dorfplatz „Im Dorfe” jenseits der Kösterstraße - zwei vorgeschichtliche Siedlungsorte der Bronze-    bis vorrömischen Eisenzeit (Urnenfunde) auf dem Friedhof neben        der Klus bzw. 500 m nordwestlich an der Kösterstraße in einer rekultivierten Sandgrube.

Auf der Horst (Horst = Gebüsch, Gehölz; Anhöhe): Alter bäuerlicher Siedlungsschwerpunkt am Nordrand des Frotheimer Kiessandrückens zum Frotheimer Wald, guter Blick auf die östliche Peripherie der Espelkamper Kernstadt.

Kleine Wohnsiedlung „Erlenriede/Hagenriede“ in Diekerort: In den 1950er/60er Jahren errichtet auf alten Heuerlingsteilen in der        Allmende (bäuerliches Gemeinschaftsland) am Rande der       ehemaligen Gemeinde Frotheim. Der Name der hindurchführenden „Zwetschenstraße" weist hin auf die Trocknung    von am Ort und in Nachbargemeinden angebauten Zwetschen in     der ersten Hälfte des 20. Jh. durch einen ortsansässigen Landwirt    („Zwetschen-Lömker").

Dorf MUSEUM „Brammeyersche Scheune" am Westende der Stelleriege:

Unter Denkmalschutz stehende, restaurierte Fachwerk-Zweiständerscheune (1750) mit Lehm- und      Ziegelgefachen, authentischer Ausstellungsort für alte    landwirtschaftliche und handwerkliche Geräte

Besichtigung nach Anmeldung, Tel. 0 57 43/22 93 und 0 57 43/82 63

Tal der Wickriede: Alter Grenzbach zwischen Frotheim und Hille (und damit zwischen den Altkreisen Lübbecke und Minden) mit 1,8 Kilometer langem Teilstück entlang des Reiherweges; hier immer wieder guter Blick zum Wiehengebirge von Lübbecke bis zur Lutternsche Egge bei Minden-Haddenhausen.

Fachwerkkapelle, "Alte Klus" genannt, wurde im Jahre 1818 erbaut, steht heute unter Denkmalschutz und gilt inzwischen als Wahrzeichen Frotheims. Die Frotheimer brauchten einen Raum für Gottesdienste, sowie für Trauergottesdienste (erst 1842 wurde ein eigener Friedhof angelegt), darum entschloss man sich 1818 trotz großer Armut zum Bau der Kapelle, die mit erheblichen Eigenmitteln der Gemeindemitglieder errichtet wurde. Insgesamt beliefen sich die Spenden auf 334 Taler. Eine Gedenktafel nennt 87 Namen der "edlen Stifter und wohltätigen Geber der Kapellengemeinde“.

 Die Kapelle wurde als schlichter Fachwerkbau mit 3-seitigem Chor und einem Glockenreiter über der Fassade gebaut. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1.122 Reichstaler, 4 Groschen und 4 Pfennige. Das Innere bildet einen schlichten Saal mit flachem Holzdach. Der Boden ist mit Ziegelsteinen ausgelegt. In der Kapelle befindet sich noch das alte Eichengestühl aus dem Jahre 1818. An der Ostseite im dreiseitigen Chor befindet sich der Altar, darüber die Orgel und vor dem Chor an der Südseite die Kanzel.

Die Klusglocke wurde bereits im Jahre 1790 zum Preis von 47 Reichstalern, 4 Groschen und 4 Pfennigen angeschafft. Bis zur Errichtung der neuen Friedhofskapelle hat sie in der Klus ihren Dienst getan und fand ihre Heimstatt im Turm der neuen Frotheimer Volksschule. Nach dem Bau der neuen Friedhofskapelle drohte die Klus mehr und mehr zu verfallen. Im Jahre 1967 hat sich der Landeskonservator von Westfalen intensiv um die Erhaltung und Wiederherstellung bemüht, so dass der schon im Gespräch befindliche Abbruch verhindert wurde. Im Jahre 1975 wurde dann das Dach erneuert, Fensterscheiben ersetzt und die Fachwerkwände, die herauszufallen drohten, instandgesetzt. Die Renovierung des morschen Westgiebels erfolgte im Jahre 1987. Die Klus wird heute sowohl für verschiedene kulturelle Veranstaltungen als auch für Trauungen genutzt.

Anhänge:

Keine Anhänge vorhanden.

Ortschaften

25.04.2012

Tags: Alt-Espelkamp, Fabbenstedt, Fiestel, Frotheim, Gestringen, Isenstedt, Schmalge, Vehlage

Die acht Ortschaften Espelkamps führen ein Gemeinschaftsleben, pflegen Traditionen und Bräuche. In den Ortschaften wird den Menschen viel persönliche Unterstützung geboten und das Zusammengehörigkeitsgefühl geschätzt.

Anhänge:

Keine Anhänge vorhanden.